Freitag, 17. November 2017

Gruselkabinett 43 - Das Haus des Richters (2010) Review






Bildergebnis für gruselkabinett das haus des richters



Der junge Student Malcolm Malcolmson möchte sich in der Abgeschiedenheit einer fremden Stadt in aller Ruhe auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiten. In Benchurch findet er ein geeignetes Mietobjekt: ein altes, gewaltiges Gebäude mit mächtigen Giebeln. Der Makler ist nur zu gerne bereit, es ihm zu vermieten – vor allem, um zu beweisen, dass das in schlechtem Ruf stehende Haus des Richters tatsächlich bewohnbar ist…

Soweit der Pressetext. Ich persönlich empfand die Geschichte als solche durchaus solide präsentiert mit einigen bitteren Pointen gewürzt, weitaus mehr hat mir jedoch die authentische Sprecherriege und allgemein bleierne Atmosphärenströmung mit verträumt-distanzierten Klangbild zugesagt.

Das Licht/Schattenspiel des einsam gelegenen Anwesens, das mehr und mehr zu einer mattschwarzen Kerkerfestung wird, dessen feudale Fassadenstruktur unter gezackten Blitzspiralen und dem tosenden Himmelsgewölbe ihre grimmige Fratze entblößt. Der scheinbare Ruhepol des Lernzimmers mit seiner akurat gemachten Bettstätte, dem dampfenden Abendmahl, der vordergründigen Stille der alten Hallen. Leise knisterndes Feuer als Symbol für Leben und Licht in diesen schattigen Mauerzügen, die wie stumme Verschwörer - durch das fiebrige Fletschen der kulthaften Nagetiere umwoben - den Protagonisten tadelnd anstarren. Mentale wie physische Isolation.

All das garniert mit dem forschen Auftreten der Haushälterin, die in lichtgefluteten Räumlichkeiten ihre Auftritte genießt, beim schieren Gedanken an die Klauen des Nachtschattens jedoch sämtlichen Mut verliert. Die wiederkehrenden Warnungen der Bevölkerung als Mahnmale im Hinterkopf, als Warnrufe vor den Versuchungen der Anderswelt, die sich des Nachts im feuerroten Glimmen ungezählter Augenpaare offenbart.

Dies ist handwerklich sehr ansprechend und packend in Szene gesetzt worden und konnte mich über die, erwähnt solide aber vorhersehbare Geschichtsführung, locker hinwegtrösten. Sicher, das sehr intensive Ende bleibt hängen, bildlich gesprochen, jedoch sind meine Höhepunkte die stillen Momente des Studenten in unmittelbarer Bedrohung, die Gespräche und das Miterleben der fremdartigen Umgebungsskizzierungen. 


7/10

Donnerstag, 2. November 2017

Macht Pause

Hallo zusammen,

Stephan macht Internetferien. Da ich aktuell immer weniger Zeit finde, für den Blog und Facebook, mache ich erst mal Pause für unbestimmte Zeit.


Der Blog bleibt online, nur werde ich ich wen sporadisch mal rein schauen. Für den Max kann ich nicht sprechen, vermute aber das er wenn er neuen Content hat, er das auch ohne mich eingestellt bekommt.

Stephan meldet sich ab.........

Montag, 23. Oktober 2017

RE / Release - Radar 2

Nächste Runde an 3-4 Neuvorstellungen der Vorwoche. Mir ist auch klar das Freitag eigentlich Releasetag ist, manchmal passt das nicht hier. Schaffte es nicht mir das anzuhören in der Woche, weil so viele andere Sachen zu tun, das war es diesmal. Habt trotzdem euren Spaß!


Gloria -DA





Klaas Heufer-Umlauf und Ex Helden Basser Mark Tavassol veröffentlichen ihr inzwischen drittes Album. Den Vorgänger Geister fand ich richtig gut, insbesondere den Einstieg mit Heilig Und Hunde. Diesmal ist bis fast zum Ende ein eher seichtes Album, wo eine Art Indie Schlager gespielt wird. Erst mit Hochhaus geht es dann richtig los. Das Ende mit Nie mehr u. Stille ist der Höhepunkt in einem sonst wenig spannendem Album. Mehr erwartet! 2/5


Kettcar - Ich vs. Wir





Fast genau so wie Gloria, nur eigentlich hab ich von Kettcar als Indieaushängeschild nichts mehr groß erwartet. 2012 hat man sich quasi verabschiedet und Marcus Wiebusch hatte mit Konfetti 2014 ein schönes Soloalbum raus gebracht. Meine Kettcar Favoriten bleiben Du und wieviel von deinen Freunden von 2002 u. der Nachfolger Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen (2005). Die waren wenigstens ab und an aus der Hüfte und fühlten sich echt an. Deshalb leider nur 3/5, immerhin!


King Krule - The OOZ




Easy Easy, der Typ ist erst 23 und klingt auf seinem Debüt 6 Feet Beneath the Moon (2013) überhaupt nicht leicht. Mit dem quasi Nachfolger The OOZ, dachte ich zuerst an irgendwas zauberhaftes. Wollte dann aber sofort, dem immer noch neuem Indiejazz King, folgen. In 4 Jahren seine einmalige lakonisch düstere Stimme veredelt und Songs für eine Runde Whisky in der Schummerbar, aber nicht für den englischen Pub. 4/5

Gruß Stephan

Dienstag, 17. Oktober 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 49

Wie versprochen, weiter geht es, mit der wöchentlichen Liste. Viel aktuelle Musik (2017) diesmal dabei. Habt Spaß!

Mix der Woche Spotify (16. 10. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

Crystal Fairy - Crystal Fairy (2017)



Melvins, At The Drive-In u. Teri Gender Bender setzt dem Vollgas Rock die Krone auf. Was für Riffwände und Wüstenhocks, zusammengeführt von eben Teri. Stoner, packt eure Heiratsanträge ein (die Braut gehört mir, In My Dreams) und die Pommesgabel aus. So muss sich Schwermetal anhören Anno 2017, aktuell kann ich keine Ausfall hören. Leider erst jetzt entdeckt. Alternativ - Metal Album Of The Year, 5/5 - Wehe das skipt einer! - Wertung

The Midnight Ghost Train - CYPRESS AVE. (2017)



Noch so ein Brett, allerdings schon das sechste Studioalbum der Rocker. So abwechslungsreich klangen sie noch nie. Was mit dem langsam heran rollenden Tonight beginnt, fuzzte mich erst mal platt, mit Red Eyed Junkie Queen. Das setzt sich dann fort und mündet dann in Bläsern und Hiphop bei The Boogie Down. Allerdings kann man ja auch den Bogen überspannen, dachte ich einen Moment. The Midnight Ghost Train, bekommt dann aber doch die Kurve, Rost und Wüstenstaub werden wieder bespielt. 4/5 - Skip Wertung

Sweet Spirit - St.Mojo (2017)



The Power heißt der Opener und der verspricht so einiges. Zu der Band kann ich relativ wenig sagen, mit der Dame an den Vocals machen sie jedenfalls keinen Fehler, die hat was. Das gesamte Album ist eine Mischung aus Südstaaten - Pop/Rock, Tom Petty Sound (R.I.P) u. Pink. Ist erst das zweite Album, wenn die noch etwas am Songriting arbeiten, klingt teils sehr schräg (aber bitte nicht zu glatt werden), dann wird das was. 4/5 - Newcomer Wertung

Queen Of The Stone Ages - Rated R Deluxe Edition (2010)



Das zweite Album der Queens, stellte sich im Nachhinein, als der Einstieg in höchste Rocksphären heraus. Mit dem Nachfolger Songs For The Deaf nahmen sie dann Platz im Rockhimmel. Seit dem wartet man auf eine Art Überalbum. Unter anderem deswegen, schob Josh Homme 2010 diese Deluxe Edition ein. Dabei war das Teil von Anfang an richtig edel. Die zweite CD ist nett, B-Seiten und Liveaufnahmen., hätte es aber nicht wirklich gebraucht. 4/5 Mir reicht das 2000er Album! - Wertung



Peter Perrett - How The West Was Won (2017)



Von Peter Perrett hatte ich noch nie etwas gehört. Wenn wundert es? Sein einziger Hit Another Girl, Another Planet datiert aus dem Jahr 1978, mit seiner Band The Only Ones (Postpunk angeblich). Nun ist Peter auch schon 65 und stellt sein erstes Soloalbum vor. Lakonischer Singer/Songwriter im Stil von Lou Reed. Wenn jetzt alle alten Hasen auf die Idee kommen, 40 Jahre nach ersten Erfolgen, eine gute Soloplatte zu machen. Fände ich nicht so toll! Doch besser spät, als nie! 4/5 Skip Wertung

Gruß Stephan

Freitag, 13. Oktober 2017

RE / Release - Radar 1

Heute starte ich wieder durch, mit einer neuen Rubrik. Meine Spotify Liste wird nächste Woche auch fort gesetzt, zusätzlich stelle ich 3-4 Neuererscheinungen der Vorwoche vor. Kurz und boom, ähnlich der Spotify Liste. Bin froh endlich wieder was tippeln zu können (hatte schwere Grippe und Internetpause) und hoffe ihr lest hier wieder rein.

Für die aktuelle RE /Release kommen:


Liam Gallagher - As You Were


Die Oasis Brüder haben sich wieder vertragen und machen neue Songs? Schön wäre es! Hierbei handelt es sich um den bösen Bruder Liam, von dem man eigentlich außer meckern und motzen, keine Musik mehr erwartet hat. Und ja, in den ersten Stunden, könnte man die Eingangsfrage mit ja beantworten. Dann wird klar das Liam sicher solide Britpopstücke zum besten geben kann, der kongeniale Wiederpart in Form von Noel, fehlt dann doch. Kann man mal gut weg hören, verlasst euch drauf, morgen wird wieder gemeckert. 3/5



Marilyn Manson - Heaven Upside Down


Der Schockrocker macht wieder Mucke. Wurde auch Zeit, dachte ich beim rein hören in sein neustes Werk. Schockiert hat es mich nicht, aber überrascht, das sich der Gute mit 48 endlich wieder dem Musik machen widmet. Ist das Titel gebende Stück, nur der Kopfnicker der nicht fehlen darf, glänzt der Rest überwiegend mit Verneigung an Golden Age of Grotesque“. Natürlich ist Marilyn sich bewusst, das fast 15 Jahre später, Hunde sich anders hinter Öfen hervor locken lassen, das gelingt diesmal recht gut. Mir gefällt es jedenfalls. 4/5


Wanda – Niente


Österreich 0 Punkte, so wäre Wanda beim ESC von nicht nur DE abgestraft worden, mit dem Album. Das dritte Album, der Wiener Indietruppe, ist zum weg hören und ganz schnell vergessen. Ähnlich einem anderem Österreicher verkacken sie es diesmal. Rocky 1 super, 2 na ja, 3 vergessen. Bei Rambo das gleiche. Ach Mist das ja Sly, der Österreicher heist Arni. Egal, Wiener Schmäh halt. Hoffen kann man nur, das es eben dem Arni, im Alpenheim für verdiente Österreicher, besser geht mit der Art fröhlicher gepflegter Langeweile. In sowohl Text wie auch Ton. 0/5



a-ha - MTV Unplugged - Summer Solstice

 
A-ha mag ich nicht. Das war schon immer so und wird sich trotz aller trainierter Fairness, höchstwahrscheinlich nicht mehr ändern lassen. Wer sagt aber, das man mit vorgefasster Meinung, keine gescheiten Minireviews schreiben darf? Einen Hörschaden habe ich jedenfalls nicht, das steht fest. A-ha hätte es schon immer gut getan, wenn sie von Anfang an, die elektronischen Wolkeninstrumente weg gelassen hätten und sich auf das verlassen hätten, was sie z.b. mit Morten Harket´s Stimme, immer hatten. Das Unplugged Format bietet sich da natürlich an. Einfach nur schön anzuhören und wären sie so gestartet in ihre Karriere, hätte ich heute keine Vorurteile. 3/5

Gruß Stephan











Dienstag, 26. September 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 48

Mix der Woche Spotify (25. 09. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

Es tut mir leid, diese Woche fehlt mir etwas die Lust und Liebe, mir 30ig Songs anzuhören, recherchieren gegeben falls und dann zu fünf Alben daraus eine kurze Vorstellung zu formulieren. Letzte Woche hab ich mich mit einer Bronchitis durch die Woche geschleppt und kaum schlafen können. Wegen dem heftigen Husten, werde ich diese Woche mich erholen. Deshalb mach ich mir es etwas einfacher und veröffentliche meine Liste der Woche komplett, ohne was zu den Alben zu sagen bzw. die Wahl zu treffen. Habt also trotzdem Spaß und drückt mir die Daumen, dass ich nächste Woche wieder auf dem Damm bin.


Gruß Stephan

Dienstag, 19. September 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 47

  Die Grippe hat mich aktuell erwischt, also raus damit.

 

Mix der Woche Spotify (18. 09. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

Pete Townshend, Ronnie Lane – Rough Mix (1977)




Pete brauch man nicht groß erklären (The Who/Leadgitarre), Ronnie Lane dann schon eher. Mitbegründer der Small Faces und einige der stärksten Songs (Itchycoo Park, Tin Soldier) der auslaufenden 60er. 1977 wollte ihm Pete helfen wieder Fuß zu fassen, mit dem gemeinsamen Album. Was auch teils gelang, aber nicht dauerhaft wirkte. Ronnie hatte MS und starb mit nur 51 Jahren an den Folgen von MS. Auf Rough Mix singt er größten teils. Pete hatte mit seinem Solo Album White City: A Novel (1985) seinen größten Erfolg. Skip Wertung 4/5


Camel – Mirage (Remastered) (2002) (Orginal 1974)




Neben dem Marlboro Mann, der qualmend dem Sonnenuntergang entgegen riet, gab es Mitte der 70er noch eine andere Zigarettenmarke, die durch ihr Cover mit der Abbildung eines Kamels, große Aufmerksamkeit erregte. Das Cover von Mirage war wiederum dieser Zigarettenmarke sehr ähnlich. Viele meiner Generation rauchten, also fehlte die Mirage in kaum einer Plattensammlung. Der eher ruhige Progrock war durchaus ok, allerdings fielen sie im Vergleich, mit anderen Progrock - Bands aus der Zeit, doch etwas ab. Skip Wertung 3/5


Them Croocked Vultures – Them Croocked Vultures (2009)




Als Dave Grohl (Foo Fighters) 2005 die Zusammenarbeit mit Josh Homme (Queens Of The Stone Ages/Kyuss) und John Paul Jones (Led Zeppelin) bekannt gab, konnte man großes erwarten, von der neuen Hard-Rock-Supergroup. Als die Scheibe am 1. 1. 2009 in den Läden stand, enttäuschte sie nicht. Rückblickend läuft es aber wie bei vielen Supergroup´s, ein Album und dann kommt gar nichts bis wenig von ihnen, leider. Skip Wertung 4/5


Elton John – Tumbleweed Connection (Remastered) (1970)




Elton mag ich gerade mit seinen Frühwerk, hier das dritte Album von ihm. Es zeigt sehr früh auf, welchen Singer / Songwriter wir mit dem Briten, da erleben dürfen. Spät (2011/Köln) sah ich Elton mit einigen Stücken von der Tumbleweed auch live. Auch wenn die Stimme anders ist als 1970, Elton bringt es immer noch. Einmal im Leben muss man Elton live gesehen haben, ganz groß und kein „Lion King“ weit und breit. Seine letzte Scheibe (Wonderful Crazy Night (2016)) , war auch wieder sehr gut. Skip Wertung 4/5


Taylor Hawkins – Kota (EP) (2016)




Der Schlagzeuger der Foo Fighters macht mit der EP, bessere Musik als seine eigentliche Band aktuell, die wohl etwas langweilig geraten ist. Ich weiß nicht ob Kota eine LP werden sollte, enttäuscht ist man von den 19 min Spielzeit nicht. Nicht so Stadionrock geschwängert, wie aktuelle Foo Fighter Alben, dafür sauber knackig und tanzbar produziert. Skip Wertung 4/5

Gruß Stephan

Dienstag, 12. September 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 46

Diese Woche ging nichts zu skipen, unglaubliches Niveau!

 

Mix der Woche Spotify (11. 09. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

Kraftwerk - 3-D The Catalogue (2017)

 

Als Neueinsteiger in die Klangwelten von Kraftwerk, durchaus geeignet. Die Pioniere der elektronischen Klangerzeugung, bieten über Autobahn bis zur Tour De France ein Rund um Sorglos Packet an. Da es das auch nun bei Spotify für kein Geld (Werbepausen) gibt bzw. für kleines Geld, zugreifen, anhören und in Erinnerungen schwelgen. 4/5 Kraftwerk kann man nicht skipen Wertung

Gary Numan / Tubeway Army - Replicas Redux (2008)


Replicas war das zweite und zugleich letzte Album von Tubeway Army, deren Frontman Gary Numan war. Ab der Veröffentlichung 1979 war der Godfather des elektronischen Wave - Ghotik nur noch unter eigenem Namen unterwegs. Replicas Redux ist die dritte Veröffentlichung, dieses Albums. 4/5 Kann man ebenfalls nicht skipen Wertung

Kadaver - Abra Kadaver (2013)


Zweite Album der Berliner. Wenn eine Stoner Truppe, jemals für mehr als Berlin gut war, dann Kadaver. Kadaver waren mit dem Album, mit Wolfmother zusammen, auf Europa Tour 2013. Großartig auch live! 4/5 Nix zu skipen Wertung

Aphrodithe´s Child - 666 (1971)


Nun ein Album vom Vorzeige Griechen in der deutschen Hitparade Ende der 70er, Demis Roussos als Sänger bzw. Vangelis, der Filmmusikgrieche spätestens am Anfang der 80er mit Chariots of Fire. 666 beinhaltet mit The Four Horsemen wohl den angehnemsten Track. Was das Album für mich bedeutet hat, beschrieb ich vor längerer Zeit schon in einem Artikel. 5/5 Geht auch nicht zu skipen, es sei den es wird einem unwohl Wertung

Wilco - Spotify Singles (2017)

 

Wilco ist sehr fleißig. 2015 erschien Star Wars kostenlos auf ihrer Webseite, 2016 das letzte Album Schmilco. Nun 2017 veröffentlichen sie daraus eine Single speziell bei Spotify. Alle drei Geschichten haben aber eine gleich bleibende Qualität, so das ich Wilco als die Alternativ Band der letzten 2 Jahre, feiern möchte. 4/5 Das eine Single, was willste da skipen Wertung

Gruß Stephan

Dienstag, 5. September 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 45

Bisschen zäh zusammen gefunden die Alben, aber ich mein nicht meine schlechteste Auswahl. Müde heute, schlecht geschlafen!

 

Mix der Woche Spotify (04. 09. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

Joni Mitchell – Hejira (1976)


Besinnlicher Folk mit Jazzeinflüssen. Joni ist wohl die Singer/Songwriterin der 70er, spielte mit allem was Rang und Namen hat aus der Zeit. Erwähnt sollten werden, Neil Young u. Leonard Cohen, mit denen sie auch Beziehungen über die Musik hinaus pflegte. Auf Hejira spielt Young Mundharmonika. Im gleichen Jahr traten die beiden auch live zusammen auf. Später malte Joni sehr viel. Ich würde sie als „verrücktes Huhn“ (woraus sie wohl ihre Inspiration zieht) beschreiben, es fallen des öfteren Begriffe wie alternativer Lebensstil, mit ihr im Zusammenhang. 4/5 Das Leben und ihre Musik, ist ein Konstrukt - Wertung


Joy Division – Closer (1980)


Von Joy Division hörte ich erstmals 2007 was, durch den Film „Control“ von Anton Corbijn. Das Leben von Ian Curtis wird in ihm skizziert und endet mit seinem Suizid. Empfehlenswert als Film! Den Einfluss von nur zwei Alben, auf Pop, Rock u. Metal und das Genre Gothic Rock, kann man nur als immens beschreiben. Closer erschien 2 Monate nach dem Tod von Ian. Die übrig gebliebenen Mitglieder formierten sich im gleichen Jahr neu, als New Order. 5/5 Must Have - Wertung


The B-52`s – Wild Planet (1980)


In den 80er durfte die Scheibe auf kaum einer Party fehlen. Erinnere mich noch sehr gut an das Cover, aber kaum noch an die Musik. Erst in den letzten Jahren näherte ich mich der seltsam anmutenden Mischung aus Rock und Wave mit Funk Elementen an. Nicht so ernst nehmen einfach. Studentenmucke (Athens/Georgia) wie Studentenfutter, alles dabei und fehlt nichts. 3/5 Skip Wertung


Deep Purple – Machine Head (1972)


Für mich das wichtigste Album von Deep Purple und nein das liegt nicht an Smoke On The Water. Das war halt mit auf der Scheibe. Das liegt vor allen an Ian Gillan, der mir am liebsten war als Stimme von DP. Dazu noch die kongeniale Hammondorgel, gespielt von dem unvergessenen Jon Lord (gestorben 2012). Highway Star, Lazy und Space Truckin` zeugen davon, was die Orgel für einen Wert hatte. 5/5 Jon Lord Gedächtnis Wertung


The War On Drugs - A Deeper Understanding (2017)


Erstens, der Bandname ist interessant, bezieht er sich doch direkt auf den von der USA Regierung betriebenen „Krieg gegen Drogen“. Gewisse Parallelen zum „ Krieg gegen den Terror“, werden mir jedenfalls deutlich. Feine Americana Sounds, die zur Besinnung beitragen können. Eventuell auch bei besinnungslos geführten Kriegen? Kannte ich vorher nicht, deshalb Entdeckung der Woche. 4/5 Keine Macht den Kriegen - Wertung

Gruß Stephan

 

Samstag, 2. September 2017

Die Welt wird kratzen an der Tür – Casper, mach mir den Campino wieder jung

Review: Casper - Lang lebe der Tod (2017)

Das hätte auch so nach hinten los gehen können. Ist es aber nicht! Rein als Fan seiner Texte, bleibt es auf hohem Niveau, auch ein paar nette Rapfetzen (Sirenen) lucken um die eine oder andere Ecke. Nur diesmal hat er auch auf seine Band gehört (?) und singt endlich! Bei der Stimme habe ich mich schon immer gewundert, das er das sich nicht so richtig trauen wollte. Dann werden es auch richtig tolle Songs, siehe Flackern, flimmern.


Möchte aber gar nicht am Ende der starken Scheibe anfangen. XOXO (2011) war ein Urknall und mein erster Gedanke damals (Der Druck steigt (Die Vergessenen Pt. 1)), ich wäre so gerne um die 20 und hätte mir alles wieder geholt was sie mir geraubt haben. Meine linksradikale Steinewerfer Seele, war dermaßen angefixt, das ich tatsächlich mit 44 ein oder zwei Tränen verdrückte. Insgesamt, mit Auf und davon, Michael X, Alaska und Das Grizzly Lied waren genügend emotionale Granaten dabei.

Auf dem Nachfolger Hinterland (2013) war die Emotionsdichte zwar nicht mehr ganz so groß, aber trotzdem vorhanden. Mag auch daran gelegen haben, das Hinterland eher ein Zwischenspiel war, was man einlegt um sich seiner Wurzeln zu besinnen, das großartige Lux Lisbon zeugt davon.


Nun erscheint Casper endlich angekommen zu sein, obwohl er noch zu viele Rockabstriche macht. Wohin gegen er die Hiphop Szene und ihre dummen Protagonisten, gar nicht weit genug in die Wüste schicken kann. Wenn er von homophoben Rapern spricht (Lass sie gehen), weiß man wenn er meint. Zugleich dreht er sich von einer Szene weg, die ihn nie haben wollte und zeigt ihnen den sprichwörtlichen Mittelfinger. Gut so!

Morgellan mach da weiter und der Mittelfinger geht diesmal in Richtung Verschwörungstheoretiker, Fake News Nazis und Montagsspaziergänger oder ähnliches Gesindel. Das Casper so klar politisch sich bekennt, wird am Ende mithilfe eines kleinen Gitarrensolos und dem Outro sehr deutlich. Und dann singt er den wohl besten Rock Song auf der Scheibe, Wo die wilden Maden graben könnte auch von den Hosen sein. Eigentlich wünscht man sich , das Campino und Casper nun auch Bekanntschaft schließen, dann rettet er nach dem deutsch Rap auch noch den deutschen Punkrock. Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

Fehlt nur noch Singer/Songwriter, nein fehlt nicht. Mit Deborah u. Meine Kündigung findet sich das auch auf dem Album. Damit komme ich zum Fazit. 


Das Album ist nicht besonders umfangreich, die reine Spiellänge beträgt nur 40 min., der tatsächliche Content geht darüber aber deutlich hinaus. Selten eine deutsche Platte in den letzten Jahren in die Finger bekommen, die mich so zum Nachdenken aufgefordert hat und mich nicht ruhig schlafen lässt. Weil sie teils noch Hiphopelemente beinhaltet, aber gleichzeitig davon Abschied nimmt, wie man Zwischenstationen hinter sich lassen muss. Anschließend in Punkrockgefilden wildern und zuletzt sogar noch das Singer/Songwriter Genre aufnimmt, kann man fast von „To Much“ sprechen. Casper bekommt es aber irgendwie hin. Das macht es dann auch aus, Casper ist halt das Licht am Ende des Tunnels, um nicht in irgend eine schlechte Floskel zu verfallen. So lebt der Tod dann noch eine ganze Weile länger, Viva La Revolution! 5/5

Gruß Stephan

Mittwoch, 30. August 2017

Supertramp, meine Frau und ein One Night Stand mit Steven Wilson

Kapitel 1

Beim erstellen der Liste der Woche war diesmal Supertramp mit drin und da ich Musik mit sehr viel (eigenen) Emotionen immer verbinde, lief das innere Kino rund. Die erste Frage, die sich beim erstellen mir stellt ist folgende: Was verbindest du für andere Musik bzw. Musiker mit dem Stück, was die Liste mir vorschlägt? Jede Woche wird mit Hilfe der Liste ein kleines Déjà-vu gefeiert, jeder erste Kuss, jede Frau die ich bei dem Song kennen lernen durfte, kommt mir sofort in den Sinn. Ich möchte da nun nicht ins Detail (schade was?) gehen, es waren und sind sicher auch einige eher negativ besetzte Emotionen dabei. Aber das ich meine Frau bei Supertramp und ähnlicher Musik kennen gelernt habe, darf ich ruhig erzählen.


Zu Supertramp und welche Musik lief zu der Zeit, meinen Dualplattenteller rauf und runter? Nun das wären zum einen Queen, aber da verknüpft sich nichts direkt mit meiner Frau. Jedenfalls als ich erstmals eingeladen war, um meine Frau zu besuchen (Rückblickend sag ich ehrlicherweise, ich suchte sie Heim), spielte da Barclay James Harvest – Live Tapes (1978). Bisschen schmalzig, aber doch hat was. Zum kennen lernen und sich bei einem lecker Tee (irgendeine Friesenmischung, sonst nichts, doch Milch und Zucker) etwas näher zu kommen, schon mal nicht schlecht. Am ersten Abend saß ihr Bruder als Anstandsdame mit dabei und so lief nicht viel von dem Kopfkino (Child Of The Universe) real ab, trotzdem verabredeten wir uns am nächsten Tag im Unterstand. 
 

Der Unterstand war eine Jugendkneipe, mit viel Altbierbowle und viel aktuelle Musik, die diverse Ecken und Winkel hatte, um sich intim zurück zu ziehen. Nun das taten wir dann auch und bei Supertramp - Crime Of The Century (1974) gab es dann einen ersten noch zaghaften Kuss, von mir. Wie aufgeregt ich war, kann ich heute gar nicht ausreichend beschreiben. Weiche Knie, Herzklopfen so das man dachte jeder könnte es hören, inklusive. Das Supertramp hängen blieb, das ist ja wohl klar. Weiter ging es in den Old Daddy, das die kleine Diskothek gegenüber des Unterstandes. Dort wurde getanzt. Nach den weichen Knien wusste ich zwar nicht mehr wie, also Kippe raus in die Ecke unter die Boxen und deiner neuen Liebe beim tanzen zu schauen, herrlich! Bei Peter Gabriel – Solsbury Hill tanzte meine Frau mir (das Daddy war rappel voll, natürlich bilde ich mir bis heute ein das sie nur für mich tanzte) so schön, das ich die langen braunen Zöpfe die sie hatte und von links nach rechts fegten, mir heute noch wie ein Bild ins Gedächtnis rufen kann. Ich war jedenfalls für den Abend und die folgenden 33 Jahre hin und weg.


Einige Wochen später besuchten wir gemeinsam, inzwischen waren wir ein festes Paar, das Flexi in Recklinghausen. Ein Schuppen mit ungefähr 600 Leuten Platz, wo Künstler aus der näheren Umgebung oft auftraten, für damals sehr kleines Geld. Herman Brood - Saturday Night war damals genau das richtige. Später (2002) habe ich erfahren das Herman schon damals sehr Depri unterwegs war und letztlich an seiner Depression und dem damit verbundenem Drogen/Alk Missbrauch gestorben ist (indem er vom Dach des Amsterdamer Hilton-Hotels sprang). Hätte mich eigentlich warnen müssen, damals den schon sehr fertigen (man sah es ihm an und hörte es) Herman, sehen zu dürfen. Tat es nicht, sondern ich hatte nur Augen für meine Frau. 
 

Folgende Monate vergingen wie im Fluge, Tage wurden in wenigen Minuten gemessen, Wochen in Stunden. Ergebnis des ganzen Liebesreigens war unsere Tochter Anika. Welche Musik beim Kinder erzeugen gespielt wurde, wisst ihr doch, also spare ich mir den Teil!

 
Ihr fragt euch jetzt sicher was der One Night Stand soll und was hat Steven Wilson damit zu tun? Das soll in Kapitel 2 erzählt werden, versprochen! Das ich überhaupt damit angefangen habe, verdankt ihr Ulf Kubanke, der im Chat zu mir meinte: Ich merk doch, irgendwas muss raus! Will ihn damit ein wenig überraschen, dass so was dabei rum kommt hat er sicher nicht gemeint.Leise lache ich und ja ich trette auch an um den Krieg zu gewinnen, danke Ulf!


Dienstag, 29. August 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 44

Helden, eigentlich gibt es die gar nicht (außer in GoT). Wo ich heute meine wöchentliche Liste durch stöberte, entdeckte ich nur Helden (keine Dyneries dabei). Die nach meiner Ansicht größten (Rock-) Helden, der heutigen Liste, findet ihr weiter unten.

Mix der Woche Spotify (28. 08. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.




Supertramp - Crime Of The Century (Deluxe) (1974)


Roger Hodgson und Rick Davies fanden hier ihre Besetzung für die nächsten 10 Jahre. Der typische Supertramp Sound wurde wärend dieser Jahre definiert. Eventuell lag es daran, das sich beide in ihrer Genialität, für nicht so wichtig nahmen? 1983 war es dann leider vorbei, Roger stieg aus, u.a. konnte er sich mit Rick nicht einigen über die weitere Ausrichtung des Sounds, dabei hatten sie ihn doch längst gefunden. Kapiere ich bis heute nicht! Die Crime Of The Century war der Durchbruch, unvergessene Hits wie School, Hide In The Shell, Dreamer und das großartige Crime Of The Century fanden sich auf vielen Setlisten bis 83. Die Deluxe beinhaltet einen Live Mitschnitt von 1975, aus dem Hammersmith Odeon. Rick ist seit 2015 an Krebs erkrankt, hoffentlich erholt er sich wieder! 5/5 Supertrampsound war Super Wertung



Simple Minds - Sons And Facination / Sister Feelings Call (1981)


Ähnlich wie Supertramp definierten Simple Minds in den 80er einen eigenen Sound. Sauber produzierter, hörbarer experimenteller Post Punk Rock, mit tanzbaren Elektrobeats, würde ich das umschrieben. Die beiden Alben waren das vierte Album der Schotten und erschien 81 auf Vinyl noch nicht komplett. Erst die digital remasterte Version von 2003 war komplett. Das Album war ein Konzeptalbum über eine 70 Konzerte umfassende US Tour. 5/5 Eigener Sound gefunden Wertung



Thin Lizzy - Jailbreak (Deluxe Edition) (1976)

 
Das sechste Album der Iren rund um Phil Lynott, kam einer Hardrock Eruption gleich. 2 Jahre später hörte ich mit der „Live And Dangerous“ erstmals was von Thin Lizzy, ohne zu ahnen das der groß teil der Songs von Jailbreak stammten. Mit Jailbreak war die Hardrockwelt nicht mehr wie vorher. The Boys Are Back In Town wurde zum größten Lizzy Song und begeistert heute noch. Persönlich liebe ich den Cowboy Song, der so ganz meine Old Shatterhand Seele anspricht. 5/5 Was dachtet ihr den Wertung



Led Zeppelin - Presence (1976)


Ob LZ die akustischen Instrumente in den Keller verbannten, wegen der tollen Jailbreak, glaub ich nicht. Jedenfalls das Ergebnis Presence konnte sich hören lassen. Wo Thin Lizzy eher das Tanzbein in Schwingung versetzten, versetzte der Zeppelin den Kopf in rockende Schwingungen und ihr Sound war so ganz anders und gaben ihre eigene Richtung vor. Mit Achilles Last Stand nahm LZ sogar Anlauf auf ein neues Hard Rock Genre, den Heavy Metal. 5/5 Alte Rockzöpfe abschneide Wertung



The Rolling Stones - Beggars Banquet (1968)


Mein persönlich liebster Stones Song Sympathy For The Devil, eröffnet das Album. Das muss sich auch Brian Jones gedacht haben (das mit dem Teufel) und wirkte hier schon sehr krank durch seinen hohen Drogenkonsum, letztmalig fast komplett mit. Auf dem Nachfolger Let It Bleed, war er nur noch in zwei Stücken zu hören, also war die Beggars Banquet der vorgezogene Abschied. Mit Street Fighting Man schufen die Stones damals auch noch einen Klassiker, der neben dem Sympathy For The Devil auf fast keiner Setliste fehlen durfte. 5/5 Brian Jones fehlt Wertung

Gruß Stephan

Dienstag, 22. August 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 43

Nur Bomben Sound diese Woche, echt Easy das vorzustellen. Habt sicher euren Spaß!

Mix der Woche Spotify (21. 08. 2017)

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Nine Inch Nails - Not The Actual Events (EP) (2016)




Trent Reznor träumte 1988 von seinem eigenem Sound und so gründete er NIN. Hauptsächlich im Studio allein verantwortlich für den Output, der irgendwo zwischen Post Wave, Alternativ und Industrial Rock zu verorten ist. Die EP ist schon sehr finster, nicht jeder wird so was mögen. Das macht es aber wiederum mir leicht mich darauf ein zu lassen, das ich erst mal nicht verstehe, sondern verstehen will. 4/5 Nichts versteh, will aber Wertung



Sugar - Copper Blue (Remastered) (1992)




So macht man es mir leicht. Sugar ihr Debüt spiele ich heute noch ab und zu. Rock straight und energetisch, dazu die passende Stimme von Ex Hüsker Dü Gitarrist Bob Mould. Seit 2013 wohl wieder unterwegs bzw. ein Live Album The Joke Is Always On Us, Sometimes wurde veröffentlicht. 4/5 Mal schauen was daraus wird, Wertung



The Cure - Disintegration (Deluxe Edition) (1989)




Die Deluxe Edition ist mit einigen Demos und einem kompletten Live Auftritt mächtig aufgeblasen. 3:36 Stunden Material, werden dem Album aber durchaus gerecht. Was wohl als das wichtigste Werk von The Cure gilt. Selber hab ich zwar andere Cure Favoriten, die Rückkehr zu wieder mehr Ghotic bzw. Dark Wave ist aber rund herum gelungen. Lulluby, Lovesong und Picture Of You sind unsterbliche Klassiker. Der englischsprachige Rolling Stone hat dieses Album auf Platz 326 der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt. 5/5 Skipen nicht erlaubt Wertung



Dire Straits - Making Movies (Remastered) (1980)




Für mich neben dem Nachfolger Love Over Gold, das wichtigste Album von Dire Straits. Neben epischen Nummern wie Tunnel Of Love war vor allem Romeo And Juliet ein großer Erfolg. Beide Alben wiesen klar den Weg zum typischen Dire Straits Sound und machten sie zu eine der wichtigsten Bands der 80er. Leider besteht das gesamte Output von Dire Straits nur aus sieben Studioalben, bin immer noch der Meinung das mehr drin gewesen wäre. Manchmal ist das aber auch gut einfach. 5/5 Nostalgie Wertung



Keith Richards - Main Offender (1992)




Keith hat neben Palmen die er erklimmt und runter fällt und seiner Hauptband den Rolling Stones ab und zu Zeit für Solo Alben. Erst 2015 war es mit Crosseyed Heart mal wieder soweit. Main Offender war erst sein zweites Solowerk und zeigt Keith als den Gitarristen, ohne den die Stones nicht die Stones wären. Seine Stimme ist auch nicht zu verachten. Das beste Solo Werk von Keith. 4/5 Stones Feeling Wertung

Gruß Stephan

Samstag, 19. August 2017

Wilson Go Pop - To The Bone - Blamiert sich Steven bis auf die Knochen?

To The Bone (2017) Review

Schaut man sich die Trackliste an und dann die Länge der Stücke, ist genau eines voll Radio kompatibel, nämlich Permanating, Track 6 von 11. Mit genau 3:35 min, hat es wirklich gute Chancen im Radio voll ausgespielt zu werden. Blank Tapes (Stück 7) mit 2:09 min ist eine Ballade, die nicht als reines Popstück durch gehen kann, weil sie als Duett gesungen, nicht Radioballaden üblich ist. Alle anderen 9 Stücke, liegen teils deutlich über 4 min und fallen damit raus, das Kriterium für belanglose Popmusik zu erfüllen.




An alle Wilson Fans gerichtet, macht euch keinen Kopf, Wilson verlässt mit diesem Album keine gut eingelaufene Pfade, sondern wird neue Wege und Hörgewohnheiten auftun. Bei mir hat er mal wieder alles nieder gerissen, was ich so nicht erwartet habe. Nur weil es eingängiger wird und man teils mit seinem Fuß mit wippt, eventuell den einen oder anderen Refrain nach dreimaligem Hören mitsingt, hat Wilson nicht weniger Anspruch an den Hörer gestellt. Nach wie vor gilt, jedes Stück spannend wie eine kleine Geschichte, der Meister will sich nur breiter positionieren. Was ihm vortrefflich gelingt!




Das gelingt ihm vor allem durch eine tolle Gitarrenarbeit. To The Bone, Nowhere Now, Pariah und Refuge (ein Mundharmonika Solo macht das Stück zu was besonderem) stehen dafür, Riffs und Solis genauso intensiv und passend wie Regret#9 von Hand Cannot Erase, zu beinhalten. Nackenhaare lassen grüßen! The Same Asylum As Before, hat auch eine tolle Gitarre, herausragend macht das Stück erst die gigantische Rhythmusabteilung, der Bass + Schlagzeug im Mittelteil, die sich fast überschlagen und dann von der Gitarre eingefangen werden, ganz groß. 




Den klassischen Steven Wilson, findet man dann im letzten Drittel wieder. Angefangen mit People Who Eat Darkness (die Rhytmusinstrumente ragen hier raus), über Song Of I (was fast biografisch gemeint sein könnte) hinein in den Prog - Gozilla Detonation, finden kumuliert nochmal alle Einzelteile statt und ergeben einen kompletteren Wilson, als jemals zuvor.




Unbedingt erwähnt werden muss, das Wilson wieder etliche sehr gute Solokünstler um sich scharrt. Sophie Hunger (als Gast in Song Of I) und Ninet Tayeb, die die meisten weiblichen Gesangparts übernimmt, tragen viel zu der Stimmung des Albums bei. 

Nehme ich den Rausschmeißer Song Of Unborn als Aufforderung nicht zurück zu schauen, Vergangenes mit zu nehmen, aber immer nach neuen Ufern Ausschau zu halten, dann ist das sicher optimistischste Album, Steven Wilson, mehr als gelungen. Ich lehne mich wahrscheinlich nicht weit aus dem Fenster, das nach seinem Meisterwerk Hand Cannot Erase (2015), er hier noch eine Schippe drauf legt. Gerade weil das vorliegende Album kein Konzept beinhaltet, sondern nur geile Musik sein soll und ist (wie oben schon geschrieben, ohne seinen eigene Ansprüche zu verraten). Man kann nur hoffen, das er mit der Öffnung zu eingehender Songstruktur, ein größeres Publikum erreicht und er live demnächst die Bestuhlung weg lässt. 2018 werde ich mir definitiv wieder einen Wilson live geben und tanzen, egal was Steven davon hält.

5/5 - Progpop (jetzt erfindet Wilson auch noch gleich ein neues Genre) Album des Jahres 

 
P.S.: Ach quatsch, der lädt mich ein auf seine Bühne und tanzt mit mir zusammen, zu seiner Musik! So schön getanzt hat Wilson noch nie.

Dienstag, 15. August 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 42

Musikalische Schwergewichte alle diesmal, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung, viel Spaß!

Mix der Woche Spotify (14. 08. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

Blondie – Pollinator (2017)




Immer wenn Blondie ein neues Album machen, muss ich an ein zwei One Hit Wonder denken. Von 1976 bis 1982 war Debbie Harry und ihre Band richtig angesagt. Hits wie Heart Of Glass oder One Way Or Another sprangen dabei raus. Aber was passierte seit dem? Scheint zu reichen, der Ruf einer One Hit Wonder Legende? Ein Song taugt auch diesmal was, Fragments, der Rausschmeißer ist richtig toll. Nur das reicht nicht für weitere 35 Jahre! 2/5 One Hit Wonder Legenden Extra Point


Boomtown Rats – V Deep (1982)


 

Bob Geldof versuchte sich 82 in der Verfilmung von Pink Floyds Wall als Pink und wusste wahrscheinlich noch nicht das V Deep, das vorletzte Album seiner Rats sein würde. Als er 85 Live Aid organisierte, war es um die Band geschehen. V Deep ist inzwischen vergessen, Mister Band Aid möchte 2017 nochmal mit den Rats neu durch starten und kündigt an, das 26 neue Songs eingespielt wurden. 3/5 Weil ich die Stimme von Bob wirklich mag – Wertung


Kate Bush – Aerial (2005)




Nun kommt ein richtiges Schwergewicht, nein Kate ist eher eine zierliche Person, ich mein das im übertragenen Sinne. Egal welches Album und mit welchen Abständen dazwischen, wenn Kate neue Musik vorstellt, dann ist das ein Ereignis. Der weibliche Bowie, gemixt mit einem natürlichem Verständnis für gute Musik. 42:01 min auf der zweiten CD muss man sich auch erst mal trauen, als ein Stück (An Endless Sky Of Honey), was nicht langweilt. 5/5 Schwergewicht Legenden Wertung


Bob Dylan – Bob Dylan´s Greatest Hits (1967)




Noch so ein musikalisches Schwergewicht, diesmal männlich und eher hager. Das 67 sich Bob sich die erste Greatest Hits gönnte, spricht wohl Bände. Nuschelte er damals noch relativ überschaubar, das er ein Ausnahmemusiker ist und bleib über nun 57 Jahre, war nicht absehbar. Guter Einstieg um die ersten Hits wieder mal zu hören, der junge Bob auch mal schön. 5/5 Schwergewicht Legenden Wertung


Electric Light Orchestra – Eldorado (1974)




Jeff Lynne konnte ich 74 nicht richtig ernst nehmen, irgendwie alles zu fett aufgetragen. Erst als er und Bandkollegen poprockiger und noch fetter wurden und bei Schulfreunden hoch und runter gespielt wurden, fand ich ELO auch toll. Eldorado gab ein paar Andeutungen wo die Reise hin ging, auch wenn Titel wie Mr. Blue Sky oder das wunderbare Telephone Line, noch ein Stück weit weg waren. 3/5 Skip Wertung


Gruß Stephan


 

Donnerstag, 10. August 2017

De/Vision - World Without End (1994) Review

 Bildergebnis für world without end de/vision

Funkenschleudernde Lavafontänen ragen wie gleißende Leuchtfeuer in den schattig geschwärzten Nachthimmel. Gewaltig und impulsiv bebildert dieses smaragdrote Naturschauspiel einen urtiefen Ausbruch gebündelter Energien. Nach Jahren der Demobänder und Compilationsbeiträgen debütierte Anfang 1994 der erste offizielle Langspieler De/Vision's (zwichenzeitlich hatte Gründungsmitglied Stefan Blender die Gruppierung verlassen) und wie schon das lodernde Coverbildnis seine fiebrige Aufwartung beim gespannten Hörer machen durfte, brennen sich in der Folge die Zehn ausgesuchten Stücke des Albums in die tänzelnd berauschten Gehörgänge ein.

"Dinner Without Grace" entführt zugleich in verschlungene, katakombenartige Gangsysteme, deren graumelierte Wandfassaden als stummes Geleit für die drückend-hämmernde Songstruktur nebst nebulös harrender Melodik und hypnotischen Gesang Steffen Keths dienen, die sich wie ein weißer Wurm durch die engumschlungene Struktur des bröckelnden Gemäuers quetschen, während an der Erdoberfläche wallende Nebelbänke über verkrallte Baumverästelungen gleiten und das bläuliche Mondlicht sanft filtern. Doch schon im nächsten Stück wähnt man sich urplötzlich in einem gut gepolsterten Zugabteil auf der Fahrt durch sommerliche Idylle ("Your Hands On My Skin"). Wohltemperierte Brisen hauchen über sich biegende Lichtungspfade, orangeleuchtende Sonnentupfer tauchen die Umgebung in wärmende Farbtöne und die poesievolle Landschaft zieht an einem vorbei. Zeit zum sinnieren ob der Schönheit des Moments, der gesammelten Augenblicke und eigener Verdrängungsmechanismen? Und die Bilder werder kraftvoller.  

"Slum Child" verzückt mit mediteranen Soundwellen und scharf gezackten Drumsets, lädt ein zur Reise in opulent ausstaffierte Fischerdörfer mit kunstvoll verzierten Erkern, Zinnen und Bögen, bis hin zum geheimnisumwitternden Höhlenheiligtum in der brausenden Meeresbucht. Doch auch auf sonnendurchflutende Momentaufnahmen folgt nocturnale Schwere. In "Perfect Mind" erlebt man tönernde Synthwogen, seelenzerfarsernd wabernd und eins mit schattengleich-wohligen Gesangslinien.

 Das offerierte Nachtgemälde dehnt sich nun aus. Hohlwangige Ruinenformationen umgeben von kauerndem Buschwerk bilden einen schweigenden Kreis aus schwermütigen Verschwörern, zerfallene Fensteröffnungen blicken wie leere Augenhöhlen in die Stille. Nach tragendem, gar sakralem Beginn mit bleiernen Klavieranschlägen verkommt "Time Stands Still (Tonight)" ab der Hälfte zum sphärisch gehauchten Erlebnisstrudel, der mit soghafter Würde umklammert und an pittoresk-verwunschenen Heckenlabyrinthen und erhabenen Brunnenbauten vorbeiführt. "The Way You Treat Me", der nächste Track im mentalen Schattententempel, verbindet stoisches Schlagzeugwerk und beschwörenden Gesang mit dem Ausbruch aus dem schwarzen Zimmer der Zweifelsucht. Gen Ende gesellen sich geisterhafte Chöre in diese garstig erotische Zwischenwelt aus monotonen Drumstößen und unnahbar betörenden Charisma und vollenden den gewagten Sprung aus dem Zwiespalt hin zum soundstrukturell ähnlich gelagerten "To Be With You". Das Stück garantiert mit markig gesetzten Basssätzen und dynamisch ausgefeilten Streichern den direkten Zugang zu neblig verspiegelten Tanzflächen.

"Falling" wandelt auf anderen Pfaden dieses Dämmerkönigreichs. Eine ebenso mysteriös- wie einnehmende Melodie die von Verhängnis und Klagelauten erzählt ist zentraler Bestandteil des gemächlich rauschhaften Songs, der in sturmumwölkten Nachtpassagen seine undurchdringliche Melancholie wie ein tiefschwarzer Schemen auf moosbewachsene Hügel legt. Ganz in der Nähe dann die sinistren Umrisse eines dunklen Gruftgewölbes, spärlich durch brennende Fackelreihen in unwirkliche Zerrbilder zerpflückt, unbändiger Wind zerrt am verwitterten Eingangstor, überwucherte Fassadenteile, an denen sich unwirkliche Silhouetten in unersichtliche Ecken drücken. Sie alle bilden das Grundgerüst des instrumentalen "The Day Before Yesterday" und suhlen sich in erquickendem Dunkelglanz. Das mattfarbene Bühnenbild ist also bereitet für ein kolossales Finale dieser tosend-melodischen Tour durch die akustische Düsternis.

"Try To Forget" startet dann dort ,wo das Album angefangen hat und macht es doch ganz anders. Sich in epochal-elektrisierter Schauerromantik labend, melidiös veredelt in treibend ausgeführter Rhythmik und mustergültigem Pacing setzt der Track ein letztes Ausrufezeichen unter ein beispiellos packendes Debut, das überraschend routiniert serviert wird.

Aus den flirrendem Ascheregen der Lavaströme formieren die aschigen Lettern "Unversed in Love".

9/10



Dienstag, 8. August 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 41


Fleißig steuert die Liste auf 50 Ausgaben zu, hoffe ich kann meine Motivation bis dahin noch oben halten. Das aktuelle Angebot an tollen Alben, macht es mir aber nicht schwer. Habt also Spaß!

 

Mix der Woche Spotify (07. 08. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

The Flaming Lips - Transmissions from the Satellite Heart (1993)




Bühne ist alles. So oder ähnlich kann man die Flaming Lips Mitte der 90er Jahre beschreiben. Nicht nur das der progressive Indie den sie spielen, nicht schon anstrengend genug war, es mussten gleich auch brennende Bühnen und Nebelmaschinen sein, die den Saal so vernebelten das niemand mehr etwas sah. Das die Musik dabei nicht zu kurz kam, zeigt ihr sechstes Studioalbum recht gut auf. 4/5 Skip Wertung



J. J. Cale – Troubadour (1976)




Cale ist vielen in DE ausschließlich durch seinen Hit Cocaine bekannt, dabei war Cale ein hervorragender Musiker der z.b. Eric Clapton maßgeblich mit beeinflusste. Sein ruhiger und lakonischer Vortrag, prägte einen eigenen Stil, den Laid Back Stil (zurücklehnen, entspannen). Mir gefiel das immer gut. Hab leider nichts davon mitbekommen, das er 2013 verstarb. 5/5 Unvergessen Wertung



Jimmi Page & Robert Plant - No Quarter (1994)




Ein Album für die einsame Insel. Page und Plant, halb Led Zeppelin spielten 94 richtig groß auf und interpretierten ihre eigenen Stücke so, wie man sie vorher nie gehört hat. Nicht das Led Zeppelin mit ihrem gesamt Katalog, schon völlig außerhalb irgendwelcher Zeit, waren. Hier wird gejamt das kein Auge mehr trocken bleibt. Pflichtveranstaltung! 5/5 Hin und weg Wertung



Judas Priest – Sad Wings Of Destiny (1976)




Erst die zweite Scheibe von JP und die zeigte ganz klar in Richtung Heavy Metal. The Ripper z.b. ist für mich immer noch einer der besten Songs des Genres. Und wer Rob Halford mit seiner Stimme nicht wieder erkennt, unter sagen wir mal 100 anderen Rocksängern, der hat im Heavy Metal eh nichts verloren. 4/5 Aaaahhhhhaaa- Scream Wertung



Ronnie Wood - I’ve Got My Own Album To Do (1974)




Ronnie hielt sich bei den Stones, nach meinem Empfinden, immer etwas im Hintergrund. Wie wichtig er für die Stones war und ist, zeigt sein erstes Studioalbum schön auf. Auch in  der Hinsicht das er aktuell durch die Gazetten streift, mit seiner Krebserkrankung, unbedingt rein hören. Ronnie, mach bitte noch ein paar Jahre! 4/5 Skip Wertung

Gruß Stephan

Dienstag, 1. August 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 40

So das ist Ausgabe 40, habt Spaß damit.

 

Mix der Woche Spotify (31. 07. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

Genesis - In Hiding (Single) (1967)



Eines der ersten Stücke, die bei mir von Genesis einen bleibenden Eindruck machten. Der Chorgesang gibt einem Rockstück eine neue Perspektive, hat mich beeindruckt. Das dazugehörende Album From Genesis to Revelation hingegen weniger. Noch nicht der Durchbruch, als eine der bestimmenden Progrocktruppen der 70er, In Hiding zeigte aber das Potential auf. Keine Wertung da Single




The Saints - Know Your Product – The Best of... (1996)





Letzte Woche wies mich Ulf Kubanke noch auf die Truppe hin. Diese Best Of gibt einen guten Überblick über die Musik und der Titel Know Your Product, kann fast Gesellschafts kritisch interpretiert werden, was Punk oft ja auch war/ist. Selten, das bei einer Best Of das auffällt. 4/5 Skip Wertung


Jack White – Battle Cry (2017) (Single)




Nur 2:31 min genügen mir, um mich in der Überzeugung zu verstärken, das wir mit Jack White mit dem nächsten Giganten am Rockgitarrenhimmel zu tun haben. Ein einfacher Rythmusriff, der sich wie eine Symphonie breit ausbreitet und schmerzhaft am Ende in den Ohren endet. Gigantisch! Keine Wertung da Single



Leonard Cohen – More Best Of (1988)




Noch eine Best Of, nun ich möchte nochmal an das viel zu frühe Dahinscheiden erinnern, dieses Ausnahmemusikers, dazu eignet sich eine gelungene Best Of immer. Für alle die nach einem Geschenk suchen oder die ihn halt nicht so gut kennen, auch ein guter Anfang um Cohen sich näher zu bringen. Pflichtbesuch! 5/5 Erinnerungs- Wertung


Marianne Faithful – Broken English (1979)



Mein Gott, hab ich auf Marianne, wegen dieses Albums gestanden. Eine Stimme, die so perfekt zerbrechlich abgefuckt klingt. Das da, eine fast tragische Geschichte hinter steckt, erfuhr ich erst später. Das Album, bereitete einer der wichtigsten Stimmen, den Weg ins Pop/Rock Geschäft. Vielen Dank Marianne dafür! 5/5 Will sie heiraten Wertung

Gruß Stephan