Dienstag, 24. Januar 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 15


Mix der Woche Spotify (23. 01. 2017)


Atomirotta – I (2014)




Finnen, nun gut! Hören sich zwar irgendwie nach Elchen und Eskimo an, trotzdem oder gerade deswegen ist es eventuell ganz gut, dass ich kein Wort verstehe. Jedenfalls rocken die so manches Lapplandrind, auch Rentier genannt, weg. Da ich schon immer für Außenseiter zu begeistern war, nun auch die! 4/5 Polarkreisextraskippoint



Sugar – Copper Blue (1992) (Remastered)




Manchmal gibt es so Alben, die sind große Erfolge im Jahr ihres Erscheinens und doch geraten sie in Vergessenheit. So auch hier das Debüt, des ehemaligen Mitbegründers von Hüsker Dü, Bob Mould. Jedenfalls geht Copper Blue ab wie Zucker. Hört sich auch keineswegs nach 1992 an und die damalige Hitsingle If I Can't Change Your Mind hat auch heute Hitpotential. 4/5 Skipwertung



Brian Eno – The Ship (2016)




Am Anfang des Monats hatte ich noch Roxy Music/For Your Plesure vorgestellt, das letzte Album von Roxy Music, an dem Brian Eno beteiligt bzw. mit tonangebend war, nun also sein letztes Solowerk. Muss man sich mit auseinander setzen, wie immer bei Eno. Deshalb ist Eno auch eher vielen als Produzent bekannt. Keine Wertung!



The Who – The Girls I Could´ve Had (2016) (Demo)




Gehört eigentlich in die fünf Scheiben umfassende My Generation ( 50th Anniversary / Super Deluxe) Veröffentlichung. Mit My Generation hatte The Who ihren Durchbruch und gehören seitdem zu den 4-5 Größten die jemals aufspielten im Rock. Irgendwo hab ich mal ein Review zu Live In Leeds geschrieben, die auch heute noch ihre eigene Kraft entwickelt. Da fällt die Singleauskopplung von diesem Stück etwas gegen ab, trotzdem für Leute, die alles haben wollen von The Who, brauchbar. 3/5 Skip Wertung



The Verve – A Northern Soul (2016) (Remastered)




Zweite Scheibe von The Verve und bis heute unterschätzt, weil damals (1995) zwischen Oasis und Blur und dem Überhit Bitter Sweet Symphony liegend. Dabei fällt das Album keineswegs ab, im Gegenteil. Magische Songwriter-Momente und ein charismatischer Richard Ashcroft sind in den beiden Balladen On Your Own und History auch heute noch gut anzuhören. Ich mag das Album sehr. 5/5 Skip Wertung


Gruß Stephan

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