Montag, 30. Januar 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 16


Mix der Woche Spotify (30. 01. 2017)


Diesmal hat es mir meine Spotify Mix der Woche Liste es äußerst einfach gemacht. Alles Songs, die voll den Nerv trafen, man sagt auch voll auf die Zwölf. Insoweit war das einzige Hindernis, das ich hier nun nicht in Jubelarien verfalle, ich bin ja leicht zu begeistern. Fangen wir also an.


Peter Murphy – Ninth (2011)



The Crow, Bauhaus Sänger, Peter Murphy lebt zum Glück schon in den USA. Als Islam-Konvertit hätte er sonst mehr Schwierigkeiten dort als 2013. Hier mit dem Pop/Rock Album für mich 2011. Überragender Gassenhauer The Prince & Old Lady Shade. Wer da nicht das Tanzbein schwingt, der hat sie nicht mehr alle. Ausführliches Review von Ulf Kubanke. 5/5 Wieder in Dauerrotation Wertung


Martin L. Gore – Counterfeit e.p (1989)



Diesmal wird Max feiern: noch so ein Gigant der Popindustrie. Sein Debüt als Solokünstler und die ganze EP atmet Depeche Mode vom ersten Ton bis zum letzten, deren Keyboarder, Texter und Sänger er ist. Seit 1990 ist er mit seiner Tenorstimme der ideale Gegenpart zum eigentlichen Hauptsänger von Depeche Mode, Dave Gahan (Bariton). 2003 veröffentlichte er Counterfeit 2, was ich als unabhängiger vom Depeche Mode Sound bezeichnen würde. 4/5 Skip Wertung (Max extra Point)


Lucinda Williams – The Ghosts Of Highway 20 (2016)



Eine der großen amerikanischen Stimmen u. Songwriterinnen. Seit ihrem Durchbruch 1998 mit Car Wheels on a Gravel Road auch einem deutschen Publikum bekannter. Jedenfalls ich mag den rockigen Country, den sie hauptsächlich spielt bzw. auch ihre einmalig dunkel/rauhe Stimme. Da nur drei Songs von dem Album bei Spotify zu finden sind, skip ich die Wertung.


Baroness – Yellow & Green (2012)




Progressive Metal Bretter für Papa, wenn mit dem Album auf Tour nicht der Tourbus eine Böschung abgestürzt wäre. Infolge dessen schieden zwei Mitglieder der Band aus. Der Sänger John Baizley scharte neue Leute um sich und veröffentlichte 2015 mit Purple das vierte Studioalbum, das ich aber von der Materialqualität für etwas hinter Yellow & Green sehe. 4/5 Skip Wertung


Ry Cooder - Ufo Has Landed - Ry Cooder Anthology (2008)




Zum Abschluss eine Legende an der Gitarre. Einem breiten Publikum am bekanntesten ist er wohl durch sein Engagement beim Buena Vista Social Club geworden. Die Anthology zeigt wie ein Best off schön auf, was der Mann alles kann. Bandbreite ohne Ende! Noch ein Zitat von Keith Richard: „Ry Cooder was the first cat I actually saw play the open G chord. I have to say I tip my hat to Ry Cooder. He showed me the open G tuning.“ 5/5 Skip Wertung

Gruß Stephan

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen