Montag, 20. Februar 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 19

Mix der Woche Spotify (20. 02. 2017)

 

 

Eigentlich sind die 90iger fast an mir vorbei gegangen. Meine Kinder wurden geboren bzw. wuchsen heran. Da gab es wichtigeres als Musik. Das hole ich wohl auch in der neuen Liste nach. Viel Spaß damit.


Slint – Spiderland (1991) Remastered 2014




Hab so den Verdacht, das Slint ihrer Zeit mit dem Material, zu weit voraus waren. Deshalb war nach „nur“ zwei Scheiben, für die Band aus Kentucky, Schluss. Heute allerdings, ist Postrock mit Punk versetzt und abgefuckten Noiseelementen schwer angesagt. Klingt so frisch wie am ersten Tag. Herrlich geeignet, um den Schädel weg zu bratzen. 4/5 BratzihnwegWertung


Jets To Brasil - Orange Rhyming Dictionary (1998)




Die nächste Indietruppe die einfach vergessen wurde. Wäre ich Kritiker im Jahr 1998 gewesen, wäre das nicht passiert. Straight, offensives Debüt. Hauptverantwortlich und prägend Blake Schwarzenbach, geile Stimme und mächtige Riffs aus seiner Gitarre. Gefällt Papa! 4/5 AusderVersenkungWertung


Mad Season – Above (1995)




Hier ist Bandname Programm. Aus einer Jam Session (1994/Seattle/Crocodile-Cafe) der Musiker Mike McCready (Gitarre/Pearl Jam), Layne Thomas Staley (Gesang/Alice In Chains), Barrett Martin (Schlagzeug/Screaming Trees), John „Baker“ Saunders (Bass/The Walkabouts) und als Gastsänger Mark Lanegan (Sänger/Sreaming Trees) einziges Album, dieser Superband. Zum Sound gibt es nur eines zu sagen, als wenn Kurt Cobain im Heroinrausch sich nicht die Birne weg geballert hat, sondern hier den Taktstock geschwungen hätte. 5/5 AlleCleanWertung


Mudcrutch – Mudcrutch (2008)




Debütalbum der Band Mudcrutch, damit wäre alles gesagt? Nö, hört man die Stimme denkt man sofort, den kenne ich doch. Mudcrutch sind die Ursprungsband von Tom Petty & The Hearthbreakers. 1970 schon so unterwegs und 2008 kam es zu der Erstveröffentlichung dieses Albums. Keinesfalls für die Mottenkiste, ideal im Auto für längere Autobahnfahrten. 4/5 ReunionbonusWertung


Kate Tempest – Let Them Eat Chaos (2016)




2016 komplett an mir vorüber gegangen, obwohl Kate eine Silbe reicht, um mich gefangen zu nehmen und nicht mehr los zu lassen. Multitalent Kate Tempest feuert hier an Sprachgewitter ab, wo jede Silbe sitzt und man möchte nicht das sie aufhört zu sprechen. Nüchtern, wie die Musik von Mike Skinner aka „The Streets“, wird die Einsamkeit und Tristesse in dicht bevölkerten Städten zum Thema, was jeden angeht. 5/5 Geht´sNoch?SkipNixWertung

Gruß Stephan

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen