Montag, 8. Mai 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 29

Entspannt euch mal ein bisschen, nur weil irgend welche rechten Wichser bzw. weiblich Wichserinen das Tagesgeschehen aktuell bestimmen, muss ich noch lange nicht mit jedem reden. Deshalb ging auch das heutige Angebot an Alben, trotz Fassdenanstrich flott von der Hand.

Mix der Woche Spotify (08. 05. 2017)

 

Arbouretum – The Gathering (2011)





Allein die Idee, das Rote Buch von C. G. Jung (Begründer der Analytischen Psychologie) als Inspiration zu nehmen und im Stonerrock und ein bisschen Folk zu vertonen, ist großartig. Da durch wird der Zugang zwar nicht leichter, trotzdem wollen wir das eigenständige Denken durchaus fördern. Ein vielfach vernachlässigtes Thema heute. 4/5 Denk dir mal wieder was Wertung



Witchcraft – Witchcraft (2004)





Debüt, Schweden und dann Hexenenergie, juhu las den Wikinger raus. Irgendwelche Besen braucht ihr euch nicht unterzuschnallen, der Metal von Witchcraft kehrt auch so gut. 2016 ist zwar (b-)geförderte Depression in CD gegossen, mit dem Album Nucleus erschienen. Gerade das macht das Album von 2004 interessant. Kein Grund um traurig zu sein, im Gegenteil. 4/5 Skip Wertung



The Drones – Wait Long by the River and the Bodies of Your Enemies Will Float By (2005)




Bei Spotify ist das Album mit 2015 erschienen, gekennzeichnet, Wikipedia sagt das es wohl 2005 erschienen ist und in Australien wohl den wichtigsten Musikpreis abgeräumt hat. Australien hat neben Kängurus und AC/DC schon lange eine sehr gute Musikszene, die aber in DE und wohl auch bei Spotify eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ok manchmal wird der süße Hintern von Kylie auch noch angeführt. 4/5 Entdecker Wertung



Supergrass – Supergrass (1999)




Nein kein Debüt sondern Album Nr. 3. Auch kommen sie nicht aus dem weit entfernten Australien, sondern aus dem Mutterland der Pop/Rockmusik England. Ihr Indierock im Style von Oasis und Co. gefiel mir immer gut, bis dann 2008 plötzlich Schluss war. Das Album ist aber ein echtes Highlight, versprochen. Allein, das zum Höhepunkt von MTV, produzierte Video zu Pumping On Your Stereo, ist wunderbar. 5/5 Britische Traditionswertung



David Gilmour – David Gilmour (1978)




Debüt als Solokünstler und eher blueslastig und natürlich ist hier die Gitarre von Pink Floyd im Vordergrund. Zu Gilmour könnte man einen Roman schreiben, wohl einer der Ausnahmekünstler die immer wieder in irgendwelchen Top 10 Listen auftauchen und das auch noch in 1000 Jahren noch tun. Der besondere Gitarrensound Gilmour´s wird auch hier weiter ausgebaut und verfeinert. 5/5 Skip dich nicht weg Wertung

Gruß Stephan

 

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