Montag, 19. Juni 2017

Fünf Alben aus dreißig Songs - Ausgabe 34

Heute die Liste war recht einfach, es floß zwar wieder der Schweiß in Strömen hier unter dem Dach, dafür floss es auch schrieftlich aus meiner Feder. Ein Gruß an Ulf und Elli, die zwischen durch mich ein wenig erheitert haben.

Mix der Woche Spotify (19. 06. 2017)

Nach dem Klicken sollte der Webplayer auf gehen, dort sich einfach bei Spotify anmelden mit eurem Account und ihr könnte die komplette Liste sehen und euch anhören.

 

Bauhaus – The Sky´s Gone Out (1982)




Man bin ich froh, das endlich die Pioniere wo Wave und Gothic, getrennte Wege gehen (aber Freunde fürs Leben bleiben), hier in der Liste auch ihren Platz haben. Mir ist klar das Ulf Kubanke vor mehr als 6 Jahren quasi die Referenzkritik zu Bauhaus geschrieben hat, aber darum soll es nicht gehen. Hier geht es wohl um das Werk, was diese Schaffensphase abschloss und richtig rund machte und kommerziell das erfolgreichste Album, was Pioniere oft eben halt nicht haben. Hört sich übrigens immer noch sehr frisch an, als wenn es gestern war. Respekt, wer es selber macht - Wertung 5/5



Midnight Oil – Earth And Sun And Moon (1993)




Australische Truppe, die mit dem Album, ihre erfolgreichste Schaffens - Phase abschlossen. Mit Beds Of Burning gab es 87 wohl den erfolgreichsten Welthit, den je eine australische Gruppe hatte. Das dazugehörige Album hieß Diesel And Dust und stand in jeder Plattensammlung. Das hier klingt wieder fülliger als der Vorgänger, was eventuell am Produzenten (Nick Launay) von Nick Cave liegt. Last doch auch mal euer Bett brennen - Wertung 4/5


True Widow – Circumambulation (2013)




Die kennt doch keine Socke? Klar, ich ja auch nicht. Fand das trotzdem gerade passend, weil eine wunderbare Mischung aus Stonerwüste und Gothichorror. Natürlich muss man dafür in Stimmung sein, je nach Wüste bzw. Horror, der sich im Kopf breit macht. Genug schräge Töne sind vorhanden und das Cover hat was! Weiß nur nicht was? Ach ja Das Bildnis..... Wüstenhorrorentdeckung der Woche 4/5


The Jim Carrol Band – Catholic Boy (1980)




Jim Carrol ist tot! Und, werden nun einige sagen. Ich sage, die Guten sterben zu früh. Jim Carrol als Name, war mir irgendwo sofort bekannt, ich wusste nur nicht woher. Jim Carrol (1949-2009) war ein bekannter Punk Poet, aus Amiland. Einem breiten Publikum wurde er durch die Verfilmung des autobiografischen Romans The Basketball Diaries / Jim Caroll – In den Straßen von New York mit Leonardo DiCaprio als Jim in der Hauptrolle. Die Guten leben weiter, in unseren Herzen - Wertung 5/5


Maniac Street Preachers – The Holy Bible (1994)


 

M.S.P. waren 94 auf dem Gipfel, das sie als Albumtitel The Holy Bibel wählen konnten, ohne dabei albern zu wirken. 95 verschwand ihr Gitarrist und Texter Richey Edwards unter bis heute ungeklärten Umständen. Viele wären als Band daran gescheitert, nicht so die Prechers. Die machen bis heute weiter und suchen immer noch neuem im englischen Gitarrenpop. Gehören schon lange zu meinen Favoriten. Konstante im englischen Rock Business – Wertung 4/5

Gruß Stephan

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